„Vorerst“ ist manchmal nicht lang. Anfang März hatte Ushel.news mit der Überschrift „Vorerst kein weiterer Glasfaserausbau“ darüber berichtet, dass die Firma Deutsche Glasfaser ihren Versuch einstellt, ausreichend viele Interessenten zu finden, damit sich für sie der Glasfaserausbau in Unterschleißheim lohnt.
Jetzt hat die Stadt mitgeteilt, dass mit der Firma OXG ein weiterer Anbieter einen Anlauf startet. Die Besonderheit hier: Das Düsseldorfer Unternehmen verspricht, mit dem Ausbau ohne Erreichen einer Vorvermarktungsquote zu starten. Das heißt, auch wenn sich nur wenige Nachbarn dafür entscheiden, sollen die Kabel verlegt werden.
Anschluss jetzt, Vertrag später
Ihre Vorgehensweise dabei beschreibt die Firma hier. Weitere Besonderheiten sind, dass Besteller nicht verpflichtet sind, sofort einen Glasfasertarif abzuschließen und dass es sich bei dem Netz von OXG um ein sogenanntes Open-Access-Netz handelt. Das heißt, man bucht den Internetzugang nicht bei OXG, sondern – je nach Verfügbarkeit – bei einem seiner Partner (insbesondere Vodafone und 1&1).
Für den Ausbau anvisiert ist durch OXG grob das Gebiet, das im Osten von der Südlichen Ingolstädter Straße und im Westen vom Rolf-Zeitler-Park begrenzt wird. Im Süden bildet der Münchner Ring den Abschluss, im Norden begrenzen Eschenstraße, Johann-Schmid-Straße und Feldstraße das Ausbaugebiet.
Genau einsehen kann man das auf der Webseite des Unternehmens hier. Dort gibt es auch eine Verfügbarkeitsabfrage über die Adresse. Laut Anbieter liegen im Ausbaugebiet circa 2.000 Haushalte. Mit dem Ausbau soll noch im ersten Halbjahr 2026 begonnen werden.